Samstag, 31. März 2012

Danke

Wenn jemand etwas uneigennütziges tut, dann gibt es dafür zweierlei Gründe.
Er tut es für jemand Bestimmten oder er tut es für eine Sache.
Vielleicht kommt auch beides zusammen.
Der "Bestimmte" jedenfalls, kann sich bedanken, die Sache hingegen nicht.
Darum möchte ich das hier an dieser Stelle tun.
An jeden, der sich selbstlos für eine Sache einsetzt, von der er denkt, dass sie den Menschen in seinen guten Eigenschaften fördert:
"Sei bedankt, du verleihst dem Leben einen Sinn"

Donnerstag, 29. März 2012

Tritt

Ich trete in mich...
Ich trete nach dir...
Ich trete nach allem und jeden...
Ich trete aus.

Sonntag, 25. März 2012

Tag 3

Gestern war mein letzter Tag in Rauris und leider, leider...schon sind die Berge in weite Ferne gerückt.
Es ist ein enges, schmales Tal, das Gebirge läßt kaum Platz für die wenigen Dörfer entlang der Ache, die sich zwischen den Felsen hindurch windet. Vielleicht, denke ich jetzt, braucht es so einen Ort, um die Phantasie zum Blühen zu bringen. Je kleiner der äußere, desto größer der innere Raum - scheint es fast.
Vom gestrigen Tag sind mir besonders die Kindheitsgespräche in Erinnerung. Drei Autoren erzählten von ihren frühen Erfahrungen, von prägenden Menschen, ihren Ängsten und Träumen und von dem, was aus dieser Zeit in ihnen geblieben ist. Und das ist nicht wenig. Wieder einmal wurde klar, wie sehr die Kindheit in uns nachwirkt. Einerseits können wir ein Leben lang von den positiven Erlebnissen und Erinnerungen zerren, andererseits sind es oft traumatisierende Eindrücke, die uns ebenfalls begleiten und nicht loslassen wollen.  Zudem war interessant, dass sich die Autoren hinsichtlich ihrer Herkunft und ihres Alter unterschieden. So bekam man Einsichten wie es sich in der Ukraine vor dem Prager Frühling lebte, in Slowenien vor dem Balkankrieg und wie es einer kleinen Rumänin erging, die mit ihren Eltern ins Schwabenland emigrierte. Betroffene und lustige Momente wechselten ab und mit jeder Geschichte oder Anekdote wurden der Menschen hinter dem Bestsellerautor plastischer.
Am Nachmittag gab es für mich dann ein nächstes Highlight. Seit zwei Jahren gibt es in Rauris eine Schreibwerkstatt. Fünf Männer und zwei Frauen hatten sich die Aufgabe gestellt, inspiriert durch den Kurzgeschichtenband von Monika Helfer, selber Texte zu verfassen und diese der Autorin vorzulesen. In einer kleinen Gaststube trafen sie sich, lasen sich gegenseitig vor und tauschten ihre Erfahrungen über das Schreiben aus.
Die Abendveranstaltung begann um 18 Uhr und dauerte bis Mitternacht. Fünf Autoren und ihre Arbeit durfte man da kennenlernen. Jeden Einzelnen vorzustellen würde hier zulange geraten. Berührend wie ungewöhnlich war der Auftritt von Wang Jiaxin, einem der bedeutendsten chinesischen Dichter. Es wurde abwechselnd gelesen. Einmal der Autor in seiner Landessprache und dann der Übersetzer auf Deutsch. Der Klang der Sprachen erschien mir dabei so gegensätzlich, wie er unterschiedlicher nicht sein könnte. Als würde man ein Tonband rückwärts abspielen, als käme die Stimme aus einer verkehrten Welt. Und das stimmt vermutlich auch. Wie wenig wir doch wissen über diese fernöstliche Kultur, wie viel uns hier verborgen bleibt.
Das war's meine Lieben... hier endet mein Rauris-Blog... aber das Schreiben und Lesen geht weiter.

Samstag, 24. März 2012

Tag 2 - Abend

Wieder einmal war die Lesung derart gut besucht, wenn nicht überrannt, dass es schwer war einen Sitzplatz zu finden. Was soll ich sagen. Ich habe keinen gefunden. Und ich war eine Stunde früher dort. Schlecht für mich, aber wunderbar für die Literatur. Die Autoren werden hier wie Popstars behandelt. So einen Menschenauflauf gibts in Rauris sonst nur wenn der Feuerwehrhauptmann heiratet oder der Bürgermeister stirbt. Für Autoren, die sonst oft vor kleinen Gruppen von älteren Damen lesen dürfen, sind das ganz neue Erfahrungen. Dafür bin ich gerne vier Stunden gestanden.
Übrigens scheine ich literarisch verwirrte Personen anzuziehen. Gestern habe ich einen Wiener "Messi" kennengelernt, der mich eine Stunde lang mit seinen Geschichten unterhalten hat und heute durfte ich mit einem Professor über die griechischen Heldsagen, Kafka und Hemingway philosophieren.
Von den Lesungen möchte ich Sibille Lewitscharoff erwähnen. Hört sich an wie eine bulgarische Kugelstoßerin, ist aber keine. Ihr aktuelles Buch heißt Blumenberg, was aber auch nichts mit einem Berg Blumen zu tun hat, sondern mit einem bedeutenden Philosophen, der eines Tages in seinem Büro einen lebenden Löwen vorfindet. Sehr unterhaltsam, sehr witzig, steht schon auf meiner Leseliste, die heute wieder länger geworden ist. Ebenso auf die Liste geschafft hat es Nicol Ljubic, der den Balkankonflikt anhand (wie könnte es anders sein) einer Liebesgeschichte aufarbeitet. Meeresstille heißt das Buch und ist poetisch, leichtfüßig geschrieben. Wäre es ein Wein, dann wär es süffig. Da freu ich mich drauf. Jetzt kommt ja bald die Terrassenzeit und das wär was für lauen Abende.
Das war Tag 2 und jetzt gehts ab in die Heia.

Freitag, 23. März 2012

Tag 2 - Peter Stamm

Heute Nachmittag fuhr ich bis ans Ende des Rauristals und durfte nocheinmal dem Schweizer Peter Stamm lauschen, der aus seinem Erzählband "Seerücken" vorlas. Der Ausgangspunkt seiner Geschichte war ein Zeitungsbericht über ein Mädchen, das vier Jahre in einem Wald gelebt hat. Sie ging weiterhin in die Schule und niemand aus ihrem Umfeld kam hinter ihr Geheimnis. Nichteinmal die Eltern, die offenbar glaubten, sie lebe bei irgendeinem Verwandten. Klingt unglaublich, ist aber eine wahre Begebenheit. Irgendwann wurde sie dann von einem Jäger entdeckt und so kam das ganze ans Tageslicht. Stamm versuchte mit dieser Frau Kontakt aufzunehmen, was aber misslang und so schrieb er eine fiktive Geschichte, wie es ihr mit diesem Waldleben ergangen sein könnte. 12 Jahre später, als er die Geschichte im Radio vorlas, meldete sich die Frau dann doch bei ihm und sie trafen sich. Tja und was meint ihr wo?.... Genau, sie gingen zusammen im Wald spazieren und sie erzählte ihm, wie sie die Geschichte wirklich erlebte hat. Für ihn, Peter Stamm, war das ein ganz eigener Moment, so erzählte er nach der Lesung.
Und was gab es noch?
Einen wunderschönen Bachlauf.

Und jede Menge Schnee.



Tag 2 - Vormittag


Heute Vormittag gab es eine Diskussion und Fragerunde zwischen der Autorin Monika Helfer und Germanistikstudenten, die sich mit ihrer Arbeit auseinandergesetzt haben. Es waren sicher an die hundert junger Menschen anwesend, die aus Wien angereist waren. Ich finde diese Gespräche meist interessanter als die Lesungen selber. Man erfährt, dass sich die Monika Helfer zum Erfindengeschichten gerne ins Bett legt und dass sie deshalb viel im Bett liegt. Dass sie ihre kurzen Geschichten in einen Stück schreiben muss, sich regelrecht zwingt sitzenzubleiben. Wenn ihr eine Geschichte nicht aufs erste Mal gelingt, dann wirft sie diese manchmal sogar weg und fängt eine neue an. usw, usw... Es ist eine sehr ungewöhnliche Art des Schreibens, die sie da beschreibt, aber es ist ihre, sie hat sie für sich gefunden und die Ergebnisse sind beeindruckend. Sie ist ein Mensch, der das Leben sehr pragmatisch und pointiert behandelt und diese Schreibweise entspricht so ganz ihrem Charakter. Man hört ihre Stimme und deshalb hört man ihr auch gerne zu.

Donnerstag, 22. März 2012

Tag 1

So, jetzt weiß ich wer die Elke Laznia ist, von der ich mir heute Nachmittag die Lesung angehört habe. Sie hat den diesjährigen Förderpreis der Rauriser Literaturtage bekommen. Die Aufgabe war einen Text unter dem Motto "Rede an mich selbst" zu schreiben. Sie hat dafür eine gute Sprache gefunden. Einerseits kurz und einfach, andererseits aber auch kunstvoll und mehrschichtig. Mir hat er sehr gut gefallen und ich freu mich für sie. Elke hat anscheinend noch nichts oder wenig veröffentlicht (da sind wir schon zwei) und das ist ihr erster Wettbewerb, an dem sie teilgenommen hat. Tja... und Wunder passieren doch. Morgen kauf ich mir die Zeitschrift, in der ihr Text abgedruckt ist und dann werde ich ihn nocheinmal in Ruhe lesen.


Nachher gings mit der Gondel auf die Hochalm.
Auf dem Weg dorthin, ist mir ein Schaufenster aufgefallen, bei dem ich schon letztes Jahr stehengeblieben bin. Man stelle sich vor, diese Auslage hat sich doch wirklich seit einem Jahr nicht verändert. Ganz anders als das Leben, das jeden Augenblick für eine Wendung gut ist.
Die selbe Landkarte hängt in meinem Arbeitszimmer. Man kann sich wunderbar den Verlauf der Alpen vorstellen. 
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass ich ganz generell gerne ein Zeitreisender wäre und im speziellen wegen dieses Schaufensters. Würde ich doch gerner, den gerne wissen, ob es im nächsten, in fünf, in fünfzig Jahren noch immer die Zeit für mich einfriert.


Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass die Rauriser ganz großzügige Menschen sind.
Die haben uns echt kostenlos mit der Seilbahn hochgebracht.
Und die ganzen Lesungen sind natürlich auch frei zu besuchen.
Ich finde das in unserer Zeit sehr bemerkenswert und ungewohnt.
Ein schönes Gefühl, dass es noch etwas gibt, dass nichts kostet.

Auf dem Foto seht ihr den Josef, wie er grinst und in der anderen Hand mit dem Fotoapparat wackelt und im Hintergrund die wunderbaren Berge.
Weil der Schnee grad am Schmelzen ist, sind die Berge ganz gefleckt und schauen aus wie Kuhrücken.

Auf der Hochalm, war dann Hüttengaudi angesagt.
Aber nix mit DJ Ötzi, der war heute auf irgendeiner anderen Hütte.
Gleich vorweg, der Peter Stamm hat meine Erwartungen erfüllt.
Auch wenn er das nie erfahren wird. Ein ganz bescheidener, ruhiger Typ und eine einfache, pragmatische Sprache, die dann mit der Zeit unter die Haut kriecht.
Ich denke, seinen neuen Erzählband werde ich mir leisten.

Noch erwähnen möchte ich die Monika Helfer. Die hat einen ganz anderen Stil, als die anderen.
Kurz, frech, witzig, überraschend. Sie hat ein Buch geschrieben mit 117 Kurzgeschichten, wenn ich das richtig verstanden habe. Das interessiert mich natürlich, weil ich mich ja auch grad mit kurzen Texten versuche. Stellt euch mal vor... 117 Geschichten des Monats. Da hätte mein Blog ausgesorgt für die nächsten ???... Mag nicht mehr rechnen heute. Wer die Jahre und Monate weiß, kann mir ja einen Kommentar schreiben. Bin grad ca. fünf Stunden in der Hochalm gesessen und habe aufgepasst. Rechnen mag mein Hirn heute nicht mehr.


Aber wer denkt, der Josef fällt jetzt sicher ins Bett und träumt von Buchdeckeln, der irrt.
Muss gleich wieder los, weil es heute auch noch eine Nachtlesung gibt. Die fängt um 23:00 an.
Aber dann ist Schluss für heute.
Freu mich schon auf's Frühstück und Tag 2.



Angekommen

Mein erster Tag in Rauris.
Ich bin gut angekommen und das Wetter zeigt sich von seiner Postkartenseite.
Jaja... wenn Engel reisen...

Um 14:30 gibt es die erste Lesung mit Elke Laznia.
Die kenn' ich zwar nicht, aber das wird sich ja bald ändern.
Nachher gehts aufi auf di Alm. Da sind dann gleich 4 Autoren zu hören.
Auf einen freu mich schon besonders und das ist der Peter Stamm. Ein Schweizer.
Von dem habe ich schon das Buch "Agnes" und "Ungefähre Landschaften" gelesen.

Bis später

Sonntag, 18. März 2012

Rauris

Alle Jahre wieder, wenn die Schneeschmelze einsetzt, finden in Rauris die Literaturtage statt.
Das diesjährige Thema verheißt interessant zu werden und lautet:
"Die Erfindung der Wahrheit"
http://www.rauriser-literaturtage.at/rauris_2012

Insgesamt 17 AutorenInnen werden lesen, erzählen und vortragen. Darunter Namen wie Peter Stamm, Patrick Roth, Christoph Ransmayr und nicht zuletzt Maja Haderlap, die neben dem Bachmannpreis, nun auch den Rauriser Literaturpreis gewonnen hat.

Wenn ich euch ein wenig neugierig gemacht habe, so darf ich nun ankündigen, dass ich vorhabe gewissermaßen "live" von dieser Veranstaltung zu bloggen. Ich möchte euch gerne teilhaben lassen und werde, sofern ich im Rauristal eine brauchbare Internetverbindung habe, täglich posten.
Sollte das nicht möglich sein, so gibt es halt eine Nachlese.

Würde mich freuen, wenn ihr vorbeischaut und meine Eindrücke mit mir teilt.

Liebe Grüße
Josef

Mittwoch, 14. März 2012

Uhu oder Pattex?

Ich schreib' gerade an einer Geschichte, die ganz schön knifflig ist. Der Hauptdarsteller ist ein Bibliothekar, eigentlich ganz sympathisch. Sein Problem ist, er schnüffelt heimlich Klebstoff, wenn er die Bücher einbindet und die Klappentexte auf die Buchdeckelinnenseite klebt. Als ernsthafter Autor will ich mich natürlich so gut es geht in diese Person hineinversetzen und Recherche gehört sozusagen zum Handwerk. Nur weiß ich nicht was besser ist. Uhu oder Pattex? Wenn da jemand Erfahrungen hat, dann wäre ich um Ratschläge sehr dankbar. Ich könnt' ja mal mit einem Uhu-Stick anfangen und mich langsam hocharbeiten.

Montag, 12. März 2012

Die innere Stimme

„Ich darf sie daran erinnern, dass ich immer für sie da bin. Sollte auch nur das kleinste Problem auftauchen, so stehe ich ihnen in gewohnter Qualität zur Verfügung. Und das nicht heute, nicht morgen, nein, ein Leben lang. Sie haben richtig gehört. Wo gibt es das heutzutage noch. Keine klein geschriebenen Klauseln, keine versteckten Garantiekosten. Apropos Kosten. Ich weiß nicht, ob sie’s wussten, aber mein Service ist kostenlos. Wenn ich behaupte ich bin ihr Freund und Entscheidungshelfer in allen Lebenslagen, dann ist das keine billige  Callcenteransage. Ich bearbeite ihre Anliegen persönlich. Testen sie mich unverbindlich. Ich bin 24 Stunden, rund um die Uhr für sie da. Heute im Sonderangeb…„

„Bitte, sei einen Moment lang still. Bitte! Ich bin ja auch froh eine innere Stimme zu haben, aber musst du die ganze Zeit Eigenwerbung betreiben?“

"phhh... da meint man es gut, will ein wenig helfen und dann kommt gleich so'ne blöde Ansage. Echt typisch, kann ich da nur sagen. Und beim nächsten Liebeskummer, da darf ich dich dann wieder trösten du Heulsuse, du Luschi" 

Freitag, 9. März 2012

Lichtlein

Und wenn du glaubst es geht nicht mehr,
dann kommen von irgendwo drei Lichtlein her.

Mittwoch, 7. März 2012

Freitag, 2. März 2012

Liebe - eine Frage?

Ich dachte, ich müsse über die Liebe schreiben. Ein Gefühl in mir sagte ganz laut und deutlich: Josef, schreib etwas über die Liebe.
Und dreht sich nicht alles irgendwie um sie. Egal ob sie da ist oder gegangen. Es gäbe so viel zu sagen. Die Kraft, die sie uns gibt, die unsagbar schönen Momente, die sie uns schenkt, aber auch über die tiefe Traurigkeit, die sie zurücklässt, wären Wörter endlos aneinanderzureihen. Und nicht zu vergessen die Einsamkeit. Die größte Geißel der Menschen. Nur die Liebe vermag ihr die Stirn zu bieten. Als wäre das nicht schwer genug, will eine Liebesgeschichte mit leichter Feder geschrieben werden. Schriftzeichen an Schriftzeichen, schwungvoll gesetzt, kein Kratzen oder unnötiges Schaben, mit Gespür für den Tintenfluss.
Über all das habe ich einen langen Blog geschrieben, weil ich dachte, ich wäre dazu in der Lage. Aber dem war nicht so, und so habe ich die Zeilen wieder gelöscht. Bis auf einen Satz und der klingt eher nach einer Frage und das ist sie letztlich wohl auch.
»Ist die Liebe nicht sonderbar?«

Fliegen und Fledermäuse

Es gibt eine Welt, aber viele Möglichkeiten der Wahrnehmung.
Fliegen mit ihren Fliegenaugen beispielsweise, haben ein völlig anderes Bild der Welt. Auch die Fledermäuse, die sich mittels Echoloten zurechtfinden, verfügen über einen eigenen Sinneseindruck.
Nur bei uns Menschen scheint das anders zu sein. Zumindest denke ich(als überheblicher Mensch), dass die Fliegen und Fledermäuse sich in ihrer Weltsicht einig sind. Als wären wir unterschiedliche Wesen, jedes für sich mit eigenen Sinnen ausgestattet, die in verschiedene Tiefen und Höhen vorzudringen suchen.  
Das würde mein Gefühl erklären, dass ich, als Mensch unter Menschen, zuweilen glaube, in einer anderen Welt zu leben.


Donnerstag, 1. März 2012

MÄRZ ist online

"Heidi und die Stahlplatte", ist ein ungewöhnlicher Titel für die März-Geschichte.
Gut möglich, dass die Geschichte selbst ungewöhnlich ist.
Entscheidet selbst...

zerbrechlich

Wenn sich Lichtbrücken zwischen Augen spannen, als wäre unter ihnen ein Abgrund.
Wenn Gedanken Seilschaften bilden, um auf Berge zu klettern,
oder Umarmungen dich im tosenden Meer über Wasser halten,
dann ist das in einer Welt voller Gefahren,
wie ein Schutzschild, das solange standhält, solange man an die Unzerbrechlichkeit glaubt.