Dienstag, 27. September 2011

Ein spannender Tag

Auf meinem Weg in die Arbeit gehe ich eine Baumallee entlang, die ein Stück weit neben Eisenbahnschienen führt. Zwischen Weg und Schienen befindet sich ein einfaches Geländer aus runden Metallstäben. Heute Früh habe ich eine frisch gefallene Kastanie aufgehoben und sie auf den Handlauf gelegt. Ich habe sie in dem Gefühl verlassen, dass sie dort einen guten Platz gefunden hat. Doch ihr Halt ist gefährdet. Vielleicht reicht ein Windstoß, vielleicht sind es die Erschütterungen, von Zügen verursacht, die vorbeirauschen. Viele Menschen werden heute an der Kastanie vorbeigehen. Sie könnte jemandem auffallen. Sie ist hübsch anzusehen, hat eine kleine niedliche Delle, glänzt. Ich weiß gar nicht was ich schöner finden würde. Jedenfalls wird es spannend. Wartet sie, bis mich der Arbeitsalltag wieder freigibt oder steckt sie jemand in die Hosentasche und nimmt sie mit nach Hause.

Freitag, 23. September 2011

Uncle Ben's

Kennt jemand den Uncle Ben noch ?
Mit seiner Reiswerbung hat er lange Strecken meines Lebens begleitet.
Ich habe ihn öfter gesehen, als meine wirklichen Onkeln und Tanten.
Sein gütiges Lächeln hat mich berührt, seine ruhige Stimme war so angenehm und der Reis lecker.
Gestern ist mir aufgefallen, dass es verdächtig still um ihn geworden ist.
Es ist zu befürchten, dass er nicht mehr lebt. Bereits als Kind habe ich ihn als älteren Mann mit weißen Haaren in Erinnerung. Solche Dinge passieren immer so sang und klanglos.
Was ist mit Pan Tau, Pippi Langstrumpf oder Fantomas. Lebt ihr noch?
Bitte... falls ihr diesen Post lest. Ein kurzer Kommentar würde mir genügen.

Donnerstag, 15. September 2011

Liebe

Weißt du, was Liebe ist?
Nein, aber ich weiß wo sie ist.
Und - wo ist sie?
Dort, wo meine Gedanken sind.

Freitag, 9. September 2011

Von Beruf Dichter

Ich lese gerade das Buch "Der alte König in seinem Exil" von Arno Geiger. Übrigens sehr empfehlenswert. Dabei bin ich über eine Stelle gestolpert, die ich komisch finde und die ich euch nicht vorenthalten möchte. Arno Geiger erzählt seinem an Demenz erkrankten Vater, dass er den Schriftstellerberuf ergriffen hat. Darauf gibt dieser zur Antwort:
"Ein Finger in der Nase dichtet auch".

Mittwoch, 7. September 2011

hoppala

ups... bei der Geschichte des Monats hat sich bei der Übertragung ein Fehlerteufel eingeschlichen.
Sie sollte jetzt vollständig sein.

Dienstag, 6. September 2011