Sie geht durch den Tag mit dem Gefühl Neues zu erleben. Doch das ist eine Täuschung. Für sie mehr, als für jeden anderen. Weil sie die Einzige ist, die sich ständig der Frage stellt, was sie ausmacht, als Mensch, als Frau, als Wesen. Dabei ist beinahe alles vorgezeichnet. Ihr innerer Rucksack ist bereits gepackt. Sie wird erleben, was sie bereits mit sich herumträgt. Auch wenn die Dinge im Rucksack durcheinander fallen, verrutschen, etwas nach oben kommt, etwas in die Seitentaschen wandert, anderes sich versteckt. Es ist stets der gleiche Inhalt, stets ähnlich genug, um nichts zu verlieren, es im Notfall herausziehen zu können. Ohne diesen Rucksack schwankt ihr Schritt. Sie trägt ihn überall hin und jederzeit. Sogar in ihre Träume.
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