Klein aber fein, so würde ich mein Atelier beschreiben. Auf nicht mal 12 m² findet meine ganze Kreativität ihren Platz. Das kann nicht viel sein, mag man glauben. Ein Eckschreibtisch mit meinem Computer ist der Ort an dem ich schreibe und Musik ausnehme. Gleich daneben habe ich eine Halterung für meinen Roland-Synthesizer, dann kommt ein Kasten mit Bürokram. Vor dem Fenster steht meine fahrbare Staffelei. Die ist in alle Richtungen und Höhen verstellbar, was sehr angenehm ist. In meinem Rücken, wenn ich so wie jetzt auf den Bildschirm blicke, ist mein Malbord, mit allen Farben, Malmitteln, Pinseln und Sachen, die ihr dort vermutlich nicht erwarten würdet. Ach ja, fast hätte ich meinen Dörrapparat "Excalibur" vergessen, der steht irgendwo dazwischen. Eigentlich ganz schön voll, aber ein wenig Chaos mag ich ganz gerne.
Nach diesem Post, werde ich ein paar Rottöne mischen und an meinem aktuellen Bild weitermalen. Es wird ganz anders als geplant und das ist gut so.
P.S: Morgen ist Poetry-Slam angesagt. Bei Schönwetter gibts ein Open-Air auf dem OK-Platz in Linz.
2 Kommentare:
Ein Platz zum Schaffen ist wertvoll. Man könnte sagen: Ein Platz zum Schaffen ist wie eine externe Festplatte.
Stell ich mir gemütlich vor, dein Atelier, und vorallem interessant.
Liebe Grüße
Maria
Hi Josef,
Ein kleines Atelier, ach wie herrlich!
Ist doch die Welt so groß!!!
Ständig wird man von Reizen überflutet. Werbung hier, Werbung da,...
Fast überall an öffentlichen Plätzen befinden sich Screens. Lärm hier, Lärm da. Usw...
Oft fühle ich mich wie ein Computer, der zu viel zu verarbeiten hat.
Gegensätzlich stell ich mir dein kleines Atelier richtig angenehm vor. Klein, fein und überschaubar. Heimelig!!!
Lg Akkordeon-Angela
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