Donnerstag, 31. März 2011

Fahrradschloss

Gestern Abend, als ich auf den Bus gewartet habe, sind eine Frau und ein Mann langsam mit dem Fahrrad an mir vorbei gefahren. Die Räder waren neu und komplett identisch. Sportliche, schwarze Mountenbikes, eigentlich für Stadtfahrten ungeeignet. Es gab nur einen Unterschied und das war wirklich der einzige, der Mann hatte unter seinem Sitz ein rotes Fahrradschloss hängen. Brauchte die Frau kein Schloss? Ist doch ihr Bike genauso "wertvoll" wie das andere. Dann dämmerte es mir. Sie hatten geplant, immer gemeinsam, nie ohne den anderen, eine Radtour zu unternehmen. Damit war es klar, deshalb würde man auch nur ein Schloss benötigen, um die Räder aneinanderzuketten.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hey Josef, schön geschrieben.
Zu Zweit lebt sich´s leichter. Man benötigt weniger. "Nur ein Fahrradschloss" :)
Teilen macht glücklich.
Und wie es bekanntlich heißt: "geteiltes Glück ist doppeltes Glück"

lg Akkordeonangela

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