Dienstag, 22. Februar 2011

AAAAHHHHHH

Ich kenn' dich nicht.
Doch, du siehst mich schließlich jeden Tag.
Daran kann ich mich nicht erinnern, mir kommt es vor als würden wir uns zum ersten Mal sehen.
Nein, wenn ich es dir doch sage. Grad gestern hattest du noch einen Pickel auf der Stirn, der heute weg ist.
Wirklich?
Ja, wirklich. In letzter Zeit kommst du mir auch so zerstreut vor.
Das stimmt, weiß selber nicht genau, wo meine Gedanken grad Gassi gehen. Trotzdem kenn ich dich nicht., du bist mir so fremd.
Also jetzt hör aber auf, das verletzt mich schon, ich war immer für dich da, auch wenn du dreckig warst.
Ist ja schon gut, lass mich einfach in Frieden.
Das könnte dir so passen, Wenn du mich brauchst soll ich da sein und im anderen Moment legst du mich weg.
Aus, Ende, ich will nicht mehr weiter darüber streiten.
Schön für dich.
AUUUSSSSS. Warum müssen Spiegelbilder immer das letzte Wort haben?
Weil sie immer das zurückwerfen, was rein kommt.
Und wie kommen wir aus dieser Nummer wieder raus?
Gar nicht.
AAAAAAAHHHHHHHHH
AAAAAAAHHHHHHHHH

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wie heißt es doch so schon: „Wir sind, was wir sind, und was wir sind, ist eine Illusion“

josef zweimüller hat gesagt…

Was mich weiterführt, zu der Frage, ob eine Illusion alleine aus sich heraus entstehen kann, oder ob es immer einer Existenz bedarf, die sich eine Illusion aufbaut.
Was mich wieder zum Anfang zurückführt und ich mich frage, was diese Existenz IST.
Ich denke….die uns derzeit bekannte Realität kann durchaus eine Illusion sein, ein Traum, ein Gedankenmeer, eine Bewusstseinsoase was immer, aber gibt es dahinter nichts? Nichts das IST? Wenn es nichts gäbe, wäre dann die Illusion noch eine Illusion oder dann doch das was IST? Wenn ich nicht wüsste, dass es Pferde gibt, müsste ich mich nicht fragen wo die Pferdeäpfel herkommen? Sind sie eine Illusion? Einfach mal ausprobieren….

Maria Appenzeller hat gesagt…

Schöne Geschichte.

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